Heimatbund 500 Jahre Schmidt e.V.

Geschichte über die Römerzeit PDF Drucken E-Mail
  
1. Vorgeschichte
Irgendein Hinweis auf Siedlungen aus der Alt- oder Neusteinzeit aus unserer Gegend sind unbekannt.
Wir nehmen daher an, daß die Gegend um Schmidt in dieser Zeit noch Urwald war.

2. Römerzeit

Erst mit der Eroberung Germaniens durch die Römer wird auch der Raum um Schmidt besiedelt.
Fundstellen gibt es in Kommerscheidt auf der sogenannten Barstkaul, im Waldgebiet vom Buhlert und in der >Römerstraße<.
Diese Funde sind alle in die Zeit um 300 bis 400 nach Christi zu datieren.
Im Jahre 1999 entdeckten Waldarbeiter im Waldgebiet vor Harscheidt Richtung Brück dann eine neue Siedlung.
Anhand der gefundenen Tonscherben ist diese Siedlung allerdings schon um 100 bis 150 nach Christi zu datieren.
Hier scheint demnach der Ursprung der Besiedlung zu liegen, besonders auch daher, da man in der Nähe dieser Fundstellen auf der Gemarkung Rundfeld weitere Fundstellen kennt.
Wir wissen heute, dass es rund um Schmidt etwa 35 Fundstellen aus der Zeit der Römer gibt.

Die Römer durchsuchten die Hänge der Bachtäler sowie die Hänge zur Kall und zur Rur hin nach Eisenerz und wurden dabei fündig.
Heute kann man die Eingänge dieser Stollen oft noch finden.
Beim Bau der sog. Panoramastraße über Froitscheidt nach Vossenack entdeckte man in der Nähe von Zweifallshammer ein solches .
Dort stieß man bei Baggerarbeiten noch auf eine Erzader.
Etwa fünf schwere Lastwagen wurden mit hochwertigem Eisenerz beladen.

Bilder von Fundstücken aus der Römerzeit finden Sie hier.
 
Copyright © 2010 Heimatbund 500 Jahre Schmidt e.V.. Alle Rechte vorbehalten.