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Chronik von 1950 bis 1999

1950 Ostermontag:

Josef Müller aus dem Unterdorf verunglückt tödlich mit einem Motorrad in Simmerath.

2. November 1950:

In Kommerscheidt brennt das Haus Stollenwerk ab.
Es stand etwa gegenüber dem heutigen Spielplatz.
Angeblich hat man bei diesem Brand mit Jauche gelöscht.
Löschwasser gab es nicht, es gab nur ein einfaches Löschfahrzeug zum Transport einer Spritze und von Schlauchmaterial.
Ein umgebauter Sanitätswagen der Marke Horsch diente als Feuerwehrwagen.

5. November 1950:

Einweihung der neuen Kirche durch Weihbischof Dr. Hünermann. Er gibt der Kirche den Namen St. Mocca.
An anderer Stelle wird die Einweihung erst am 5. November 1952 genannt.
Die Baracke, die bisher als Notkirche diente, wird von der Familie Rosenwick abgebaut. Sie wird an eine Möbelfirma Krott verkauft und in Walheim bei Aachen wieder aufgebaut. Dort dient sie als Möbellager.

Um 1950:

Bau des ersten Feuerwehrgerätehauses an der Schule.
Das erste Feuerwehrauto nach dem Krieg wird angeschafft.
Es ist ein Ford.
Vorher gab es eine Baracke, in der ein umgebauter Maybach stand.
Dieser konnte nur zwei Personen und eine kleine Motorspritze transportieren.

1952:

Die fränkische Hofanlage in Harscheidt brennt ab.
Sie gehört einem Herrn Dr. Thiel aus Aachen, der das Haus wieder ganz mit Stroh hatte eindecken lassen.
Als der Dachdecker bis auf wenige Meter fertig ist, bricht das Feuer aus.
Dr. Thiel hatte den Hof von Karl Offermann gekauft.
Kurz darauf brennt das Haus von Christian Wirtz in Kommerscheidt ab.

18. Januar 1952:

Hubert Frings wird von einem Lastwagen beim Schneepflügen überfahren und ist sofort tot.
Der Unfall geschah in der Nideggener Straße unterhalb von Josef Breuer am Elternhaus von Frings.
Es herrschte ein großes Schneetreiben mit nur wenigen Metern Sicht.
Der Wagen mit dem Schneepflug geriet in eine große Schneewehe.
Hubert Frings war kurz vorher aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Hause gekommen.
Er hinterlässt Frau und zwei Kinder.
In diesem Jahr gibt es viel Schnee.
Im Durchschnitt liegt der Schnee mehr als 50 cm hoch.
Es gibt im Bezirk des Amtes Kesternich nur einen Schneepflug, der von der Firma Peter Stollenwerk gefahren wird.
Bei Schneeverwehungen musste man in mehreren Etagen den Schnee von der Straße räumen.

1953:

In der Heimbacher Straße brennt Stall und Scheune von August Lennartz ab.
Das Wohnhaus wird zum größten Teil gerettet.
Anschließend zieht August durch den Ort und sammelt Heu und Stroh für sein Vieh ein, da die ganzen Futtervorräte verbrannt waren.
Dies war damals so üblich.

1954:

Bau des Gemeindehauses.

25. September 1954:

Erich Fischer und Martin Heck verunglücken tödlich mit dem Motorrad, einer NSU-Max, zwischen Heimbach und Vlatten.

5. April 1957:

Martin Wergen aus Harscheidt verunglückt tödlich bei der Aufstockung der Rurtalsperre in Schwammenauel.

13. Mai 1957:

Benno Stollenwerk aus Kommerscheidt feiert seine Primiz in Schmidt.
Er wurde am 26. März 1956 in Knechtsteden zum Priester geweiht.
Er geht nach Sao Paulo als Missionar.
Er weiht das erste Jugendheim des damaligen FC Teutonia Schmidt ein, das am heutigen Aschenplatz steht.

1957:

Leo Jansen wird zum Amtsdirektor des Amtes Kesternich gewählt. Amtsbürgermeister ist Matthias Fischer.

24. Januar 1958:

Heinrich Stollenwerk aus Harscheidt wird bei einem Autounfall tödlich verletzt.

15. Januar 1959:

Todesanzeige

Quelle: Franz-Josef Brandenburg

Frau Dr. Lüttgenau stirbt an einem Herzinfarkt.
Angeblich hatte sie eine schwierige Besprechung mit einer Lehrerin aus Konzen.
Von Sommer 1945 bis 1951 hat sie unter schwierigsten Bedingungen die Kinder in Schmidt unterrichtet.
Sie wurde 59 Jahre alt.

2. November 1959:

Erich Wirtz stirbt im Krankenhaus, nachdem er am 31. Oktober auf der Arbeitsstelle im Wald hinter Kommerscheidt verunglückt war.

14. November 1959:

Ehrenbürger

Quelle: Ludwig Fischer

Pfarrer Josef Bayer wird Ehrenbürger von Schmidt

13. Dezember 1959:

Primiz von Pater Vinzenz Minora Sugita aus Japan.
Die Pfarre von Schmidt hatte auf Bitten von Pfarrer Bayer das Studium des Japaners finanziert.

3. März 1964:

Martin Kreischer stirbt nach einem Verkehrsunfall.

13. März 1964:

Martin Stollenwerk, Grünstraße, tritt als Standesbeamter zurück.
Er hat das Amt seit 1945 inne.
Sein Nachfolger wird sein Schwiegersohn Willi Roeb.
Er betreut dies Amt bis 1972.

31. Dezember 1964:

Willi Müller aus dem Unterdorf verunglückt tödlich als Busfahrer, als er mit seinem Bus auf ein unbeleuchtetes Rübenfahrzeug in der Ortschaft Rövenich aufprallt.
Fünf Insassen starben ebenfalls.

Januar 1965:

Die erste Turnhalle in Schmidt wird eingeweiht.

1. Adventssonntag 1967:

Der Kindergarten "Lunapark" wird eingeweiht.
Er wurde von einem Kindergartenverein angeregt und in Eigeninitiative gebaut.
Die Kath. Kirchengemeinde übernimmt die Trägerschaft.

1968:

Es wird im Rahmen der Flurbereinigung der Wildpark eingerichtet und an die Gemeinde übergeben.
Der erste Pächter ist Ewald Stollenwerk, der noch gleichzeitig das Hotel Bauerstube betreibt.
Heute ist Willbert Scheidweiler mit seiner Frau Lilli, einer Tochter von Ewald Stollenwerk, der Betreiber des Wildparkes.

Das Elternhaus von Willi Schmitz, Unterharscheidt, brennt ab.
Es stand in der Nähe vom heutigen alten Haus Josef Frings.
Auch das alte Haus Frings (Franz Frings) ist zu einem anderen Zeitpunkt abgebrannt. Beide Häuser gehörten Hermann Frings.

1969:

Roswitha Flatten, Tochter von Rektor Flatten hier, tritt in den Orden Carmel in Aachen ein. Sie erhält am 25. März 1969 ihre Prof.
Ihr Schwesternname ist Maria Andrea.

25. September 1969:

Peter Müller verunglückt tödlich auf einer Baustelle der Firma Hoch – Tief.
Er hinterlässt Frau und zwei Söhne.

November 1969:

Alfons Offermann und Franz Josef Haas werden bei einem Autounfall in der Nähe von Zülpich getötet, als sie auf der Heimfahrt von der Arbeit waren.
Noch zwei weitere Insassen sterben ebenfalls.

Etwa 1970:

Beim Bau der sogenannten Panoramastraße zwischen Froitscheidt und Schmidt stoßen die Bauarbeiter der Firma Falter beim Baggern der Trasse auf Eisenerz.
Fünf Lastwagen voll werden abtransportiert.
Die Wagen waren mit dem gleichen Inhalt an cbm viel schwerer als sonst.
Horst Falter hat das Erz untersuchen lasen. Es war sehr hochwertiges Erz.
Gleichzeitig entdeckte man in der Nähe des Erzvorkommens eine Mine aus der Römerzeit.
Man konnte jedoch keine Zeitepoche näher angeben.
Einige sagen, sie stamme aus dem 3. Jahrhundert, einige datieren den Abbau wesentlich früher ins 1. Jahrhundert.
Der Stollen wurde vom Landschaftsverband geschlossen und ist heute kaum zu erkennen. Er liegt etwa 200 bis 250 m hinter der scharfen Linkskurve an der linken Straßenseite schräg gegenüber dem Hof Zweifallshammer, wenn man von Froitscheidt herunter kommt.

Hubertuskirmes 1970:

Der Erweiterungsbau der Kirche ist fertig gestellt und wird eingeweiht.

Sommer 1971:

Die Wasserversorgung erfolgt nun über den Wasserversorgungs-Zweckverband Perlenbach in Monschau.
Die Pumpenanlage im Kalltal lieferte nicht genug Wasser nach Schmidt hoch, da die Bevölkerung auf über 2000 Personen angewachsen war.
Das Werk im Kalltal wurde stillgelegt.
Heute existiert nur noch das ehemalige Pumpenhaus.
Die Pumpen hat man jedoch ausgebaut und eine in Imgenbroich im neuen Versorgungszentrum des Verbandes wieder aufgebaut.
Die zweite ist in Vossenack.

Spätsommer 1971:

Ulrich Nießen verunglückt tödlich zwischen Soller und Stockheim.
Er hinterläßt Frau und Tochter.

24. Dezember 1971:

Paul Schöller verunglückt tödlich mit seinem Auto in Kommerscheidt.
Er wurde 20 Jahre alt und war bei der Druckerei Fischer beschäftigt.

1. Januar 1972:

Die Kommunalreform tritt in Kraft.
Schmidt wird der Stadt Nideggen zugeordnet, obwohl alle Vertreter versuchten, zur Gemeinde Simmerath zu kommen.
Damit hat die Gemeinde Schmidt ihre Selbstständigkeit verloren.

Oktober 1972:

In der Schule in Schmidt sind viele Kinder.
Sie sind teilweise im alten Feuerwehr-Gerätehaus und in einem Raum bei Kurt Richter untergebracht.
In Nideggen steht das Schulgebäude zum Teil leer, das von dem ehemaligen Amt Nideggen genutzt wurde.
Daher beschließt der Rat der neuen Stadt Nideggen, dass die Kinder ab dem 5. Schuljahr in Zukunft in Nideggen unterrichtet werden.
Die Lehrer Otwin Braun, Franz Josef Brandenburg, Engelbert Donnay, Ingbert Babst und Ludwig Fischer werden an die Hauptschule in Nideggen versetzt.
In Schmidt bleiben Rektor Hans Jansen, Konrektorin Frau Huth, Frau Maaßen, Herr Ungermann und Herr Herzog.
Schmidt hat jetzt nur noch eine Grundschule.

1977:

Hubert Wergen verunglückt tödlich, als er von der Arbeit kommt vor dem Haus seiner Eltern in der Nideggener Str.
Er war bei der Firma Müllejans als Lehrling angestellt.

3. Mai 1979:

Die Grillhütte „Am Zimmel“ wird dem Eifelverein übergeben.
Diese wurde finanziert von der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung, der Stadt Nideggen, dem Kreis Düren und dem Eifelverein Ortsgruppe Schmidt, der auch die Betreuung vornimmt.

Oktober 1979:

Ein Hirsch verirrt sich ins Dorf und wird an der Kirche überfahren.

13. Dezember 1979:

Die Umgehungsstraße ist fertig gestellt und wird für den Verkehr frei gegeben.

August 1980:

Eine 12-köpfige Familie aus Vietnam zieht in Harscheidt in die ehemalige Metzgerei Ritter ein.
Der Pfarrgemeinderat unter Ludwig Fischer hatte dies veranlasst.
Die Familie heißt Nguyen.

Sept. 1980:

Diakon Roevenich kommt nach Schmidt.

Mai 1981:

Johannes Erlemann, ein Kind einer reichen Familie aus dem Kölner Raum, wird entführt und im Kumbachtal in der Nähe von Froitscheidt in einer Hütte gefangen gehalten und nach einigen Tagen von der Polizei gefunden.
Die Entführer werden gefasst.

18. Mai 1981:

Der Kirchenchor wird 110 Jahre alt.
Er wurde 1871 gegründet.

23. Mai 1981:

Einweihung des Rasensportplatzes in Schmidt mit einem Spiel gegen Schalke 04.

9. Juni 1981:

Das Jugendheim der Pfarre am Eschaueler Weg wird der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ende 1981:

Fertigstellung des ersten Kindergartens, nachdem der Lunapark zu klein war.
Der Lunapark war von den Eltern in Eigenarbeit errichtet worden.
Die Kirchengemeinde übernahm die Trägerschaft des Lunaparkes, der in der Römerstraße war.

Freitag nach Weiberfastnacht 1982:

Günter Wirtz aus Kommerscheidt verunglückt tödlich auf dem Weg von Schmidt nach Brühl.
Er war nicht verheiratet.

22. Februar 1982:

Erster Karnevalszug in Schmidt.

26. August 1982:

Das Anwesen Eduard Falter in Kommerscheidt brennt ab.

Oktober 1982:

Wilhelm Lennartz aus der Bergstraße wird überfahren und stirbt.

23. Juni 1984:

Frau Huth, langjährige Konrektorin, geht in den Ruhestand.

1983/84:

Die Postfiliale in Schmidt wird nur stundenweise geöffnet und schließlich 1995 ganz geschlossen.

Oktober 1984:

Pfarrer Alfons Rangs tritt nach 25 Jahren hier in Schmidt in den Ruhestand.

20. Mai 1985:

Josef Cremer verunglückt tödlich auf einer Baustelle der Firma Jung.
Er hinterläßt Frau und zwei Kinder.

Mai 1985:

Nikolaus Hubertus Dobbelstein wird Nachfolger von Pfarrer Rangs.
Gemeinsam mit Diakon Roevenich betreuen sie die Pfarre, bis Pfarrer Rangs schwer krank wird.

17. Juni 1985:

Frank Breuer verunglückt tödlich an der Einfahrt der Umgehungsstraße zur Kommerscheidter Str.

Juli 1985:

Erste Teilnahme von Schmidt am Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden: Bronzemedaille.

5. Oktober 1988:

Erwin Wirtz, Nideggener Str., verunglückt tödlich auf der Umgehungsstraße.

22. November 1989:

Beim Überprüfen der Hydranten in Schmidt in der Römerstraße wurde Werner Naas und sein Bruder Konrad vom Feuerwehrwagen überfahren.
Werner starb im Krankenhaus Simmerath.
Er hinterlässt Frau und drei Töchter.

2. Dezember 1990:

Der langjährige Bürgermeister Matthias Fischer verstirbt.

23. Juli 1991:

Überfall auf die Sparkasse in Schmidt: 5000,00 DM Beute.

7. März 1992:

Karneval: Würmer in den Kamellen.

7. April 1992:

Richtfest an der neuen Kläranlage in Harscheidt.

13. April 1992:

Erdbeben in Deutschland, bei uns kaum Schäden.

13. Juli 1992:

Hans Jansen, Rektor der Grundschule, geht in den Ruhestand.
Bruno Wirtz ist sein Nachfolger.
Er ist in Schmidt geboren und war Lehrer an der Hauptschule in Nidegggen.

22. August 1992:

Einweihung des neuen Sportheimes am Sportplatz.

26. Sept. 1992:

Die Seniorenresidenz in der Nideggener Straße wird eröffnet.
Es ist das zweite Altenheim hier in Schmidt.
Das erste befindet sich im Erzenreich, und die Inhaber sind das Ehepaar Tödter.
Die Besitzerin in der Nideggener Straße ist Doris Schröteler.
Sie kommt aus Drove.
Das Ehepaar Tödter muß bald darauf Insolvenz anmelden.
Aus dem Altenheim im Erzenreich wird ein Wohnhaus.

22. Jan. 1993:

Pfarrer Alfons Rangs stirbt nach langer Krankheit.

17. März 1993:

Fertigstellung der neuen vergrößerten Kläranlage in Schmidt.

1. April 1993:

Willi Hönscheid wird neuer Stadtdirektor.

14. Dezember 1993:

In der Heimbacher Str. brennt das Haus Winfried Heinen ab.
Die Familie zieht nach Kalterherberg zu den Eltern der Frau.

15. März 1994:

Grundsteinlegung für die neue Turnhalle an der Schule.

4. Mai 1994:

Erster Spatenstich zum Stadtkindergarten in Schmidt im Wiesental.

17. Mai 1994:

Alfred Backes aus Harscheidt verunglückt tödlich mit dem Auto in der Nähe von Steckenborn.
Er hinterlässt Frau und eine Tochter.

24. Juni 1994:

Engelbert Dichant stirbt, nachdem er drei Wochen vorher kurz hinter Harscheidt mit seinem Auto auf gerader Strecke gegen einen Baum prallte.
Er hinterläßt Frau und zwei Kinder.

10. Juni 1995:

Einweihung des neuen städtischen Kindergartens.

14. Oktober 1995:

Einweihung der zweiten Turnhalle an der Schule.

1. Dezember 1995:

Neue Poststelle bei Gerda Huben.

29. Oktober 1995:

Erste Windkraftanlage in Schmidt.

1. Februar 1996:

Natalie Wilden aus Harscheidt wird in Rölsdorf vom Schulbus überfahren und ist sofort tot.

27. April 1996:

Jürgen Schöller wird bei der Überprüfung eines Einbruchs im Extra in Nideggen von drei Rumänen schwer verletzt.

22. August 1996:

Walter und Agnes Bergsch aus der Harscheidter Straße haben als Hobby Büchsenschießen mit Vorderlader.
Beide wurden Weltmeister im Mannschaftsschießen in dieser Disziplin.

14. Juli 1997:

Ein schweres Unwetter mit Regen, Schnee und Hagel geht über Schmidt nieder.
Innerhalb von 45 Minuten fallen etwa 80 cm Niederschlag auf den Quadratmeter.
In der Nideggener Str. springen alle Kanaldeckel hoch.
Die Feuerwehren von Schmidt, Nideggen und Wollersheim waren bis zum nächsten Tage mit Kellerleerpumpen beschäftigt.

29. Oktober 1997:

Stefan Kreischer wird Landesbester im Beruf Industriemechaniker-Betriebstechnik

9. Januar 1998:

In Kommerscheidt im Garten von Hans Dieter Naas wird ein vermisster amerikanischer Soldat gefunden, der dort am 7. November 1944 gefallen ist.
Sein Name ist Lemuel Herbert.
Er war Unteroffizier und gehörte der B-Kompanie des 112. US Infanterieregimentes an.
Diese Kompanie wurde bei den Kämpfen um Kommerscheidt fast vollständig aufgerieben.

31. März 1998:

Die Bauunternehmung Falter schließt den Betrieb.
Es war die größte Firma hier Schmidt.
Nach dem Kriege waren 100 bis 150 Arbeiter dort beschäftigt.
Zum Schluß waren es noch 40.
Viele Arbeiter werden von der Firma Oevermann aus Münster übernommen, die in Stockheim eine Niederlassung einrichtet.

April 1998:

In der Nideggener Straße im Hause Klaus Lennartz wird die erste Apotheke in Schmidt eröffnet.

24. Juni 1998:

Frau Maaßen ist 40 Jahre Lehrerin an der Schule in Schmidt.

6. November 1998:

Diakon Peter Rövenich ist an Lungenkrebs gestorben.

14. und 15. April 1999:

In der Nacht fallen ca. 25 bis 30 cm nasser Neuschnee.
Viele Bäume knicken unter der Schneelast um und versperren Straßen und Wege.
Die Feuerwehr ist fast den ganzen Tag damit beschäftigt, Bäume von den Straßen zu entfernen, damit der Verkehr wieder normal rollen kann.

21. Juni 1999:

Vor der Heck finden Waldarbeiter bei Pflanzarbeiten Überreste von Ziegelsteinen und Dachziegel aus der Römerzeit.
Dazu wird eine Mühlenachse gefunden.
Es die zweite ihrer Art, die man in Deutschland gefunden hat.

8. Juli 1999:

Spatenstich zum neuen Feuerwehr-Gerätehaus an der Monschauer Str.

15. August 1999:

Das Schullandheim auf dem Scheidtbaum brennt ab.
Es wird größer und moderner wieder aufgebaut.