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Eine Schildsbergsage

Ein Mann kam spät abends von Rurberg nach Hause den Schildsberg herauf.
Als er eine Weile gegangen war, kam ein schwarzer Hund mit einer schweren Kette gelaufen.
Er lief immer neben dem Mann her.
Der Mann bekam es mit der Angst zu tun und betete das Glaubensbekenntnis.
Da verschwand der Hund.
Ein anderes Mal kam der Mann wieder desselben Weges, als plötzlich ein Sarg vor ihm stand.
Wohin er auch ging, immer stand der Sarg vor ihm.
Schließlich segnete sich der Mann.
Es half jedoch nichts.
Der Sarg verschwand nicht.
Erst als er sich wieder segnete und gleichzeitig den Rosenkranz betete, verschwand der Sarg.

Quelle: Franz-Josef Brandenburg