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Minensuche 64 Jahre nach Kriegsende

Auch nach 64 Jahre nach Kriegsende liegt immer noch Munition in der Erde, besonders dort, wo die Kämpfe hart und erbittert waren, wie zum Beispiel in Kommerscheidt.
Hier tobte vom 4. bis zum 7. November 1944 ein Kampf Mann gegen Mann, Panzer gegen Panzer.
Jedes Haus war hart umkämpft, alle verfügbaren Mittel, um Menschen zu töten, wurden eingesetzt.
Zurück blieb ein Schlachtfeld, auf dem noch Monate später die Leichen der gefallenen Soldaten unbeerdigt herum lagen, auf dem überall auch Munition und Bildgänger gefunden wurden.
Diese wurden von der Bevölkerung in den Schützengräben oder in den Granattrichtern entsorgt, das heißt, sie wurden gesammelt und dann in die Löcher geschmissen und mit Erde bedeckt.
Viele Überbleibsel aus dieser Zeit lagen so und liegen auch noch heute im Boden.